Samstag, 31. März 2018

Jede Lebensphase hat ihre eigenen Fragen.

Jede Lebensphase und jedes Alter hat seine Besonderheiten und spezifischen Fragen.
Letztens saß ich in einer Gruppe von Menschen, die ich alle vorher noch nie gesehen hatte. Wir saßen im Kreis, 22 Männer und Frauen, die zu einem Workshop zur Gemeinschaftsbildung zusammengekommen waren. Und als eine junge Frau von 17 Jahren darüber sprach, wie sie sich fühlt mit ihren 17, so zwischen Kind und Erwachsenwerden, mit all der Unsicherheit, den vielen offenen Fragen, der Angst vor dem, was auf sie zukommen kann, da dachte ich, dass ich froh sein kann, alt zu sein. Aber ich dachte es nur. Es war keine wirkliche Freude. Es war nur ein Gedankenreflex.
Ich möchte nicht mehr jung sein, das ist klar.
Aber ob ich froh bin, alt zu sein, das bezweifle ich. Denn so wie die junge Frau Fragen hat, die aus ihrer spezifischen Lebensphase wachsen, so ist es auch bei mir. Meine Fragen wachsen aus der Lebensphase Alter. Auch sie sind offen und suchen nach Antworten. Aber Angst? Angst vor dem, was auf mich zukommen wird? Hm... ich würde sagen, ich habe keine Angst. Jedenfalls nicht vor dem Leben. Ob ich Angst vor dem Sterben habe...? das weiß ich nicht. Ich glaube, das werde ich erst wissen, wenn es soweit sein wird.

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